Wasserklotz (1505m)

Da die Wettervorhersagen für das ganze Wochenende nicht sehr rosig waren habe ich mich gleich am Samstag auf dem Weg zum Hengstpass gemacht. Laut Bericht, sollte der  Schneefall im Laufe des Vormittags aufhören und auch wenn ich wenig Hoffnung auf einen schönen Ausblick vom Gipfel hatte, war es dringend nötig, dass ich endlich mal wieder raus kam.

Gegen 9 Uhr war ich beim Gasthaus Zickerreith angekommen und der Parkplatz war noch relativ verweist. Nur ein Auto stand bereits dort, wie sich später herausstellte ein Skitourengeher, dessen Spur ich bis zum Gipfel folgte.

Entgegen der Wettervorhersage lies der Schnee allerdings nicht nach. Das war in den Wäldern noch egal, stellte sich jedoch als peinigende Erschwernis für die letzte halbe Stunde zum Gipfel heraus. Die Bäume waren in dieser höhe nämlich nicht mehr so dicht und die Nadelbäume wichen den kahlen Laubbäumen. Der dichte Schneefall, kombiniert mit starkem kalten Wind setzen mir bis zum Gipfel ziemlich zu und so blieb ich nicht lange, schoss nur noch schnell ein Foto um machte mich auf den Rückweg.

 

Pitztal und Kaunertal in Tirol

Mein erster Winterurlaub seit…. ach ewig! Drei Tage im schönen Tirol habe ich mir diesen Winter gegönnt. Die Reise habe ich preiswert bei Hofer-Reisen gebucht und, soviel sei am Rande erwähnt, Hotel, Verpflegung, Drumherum, alles wunderbar für diese Preiskategorie!

Das Wetter zwar mir zwar leider nur am letzten Tag hold, aber dennoch waren die die ersten Tage auch sehr befriedigend.
Am ersten Tag ging ich im dichten Schneegestöber auf die Aifneralm (1980m). Eine herrliche Tiefschneelandschaft erwartete mich hier, genaus wie am zweiten Tag, an dem ich einen Abstecher ins Taschachtal wagte. Hier war mir um ehrlich zu sein schon etwas mulmig zu Mute, da sich von den Hängen links und rechts schon vereinzelt der Schnee selbstständig machte und halbmeter-große Schneebälle formte. Ich entschloss mich daher nach etwa zwei Stunden wieder umzudrehen und den Rest des Tages in der hoteleigenen Sauna zu verbringen.
Der dritte Tag, an dem ich zur Gogleshütte ging, die etwa 2 weitere Stunden unter dem Gipfel des Venet liegt, entschädigte für die vorangegangenen verschneiten Tage. Die Wolkendecke riss auf und gab einen beeindruckenden Blick auf die Tiroler Alpenlandschaft preis, der wirklich einmalig ist!