Dolomitensteig

Gegen sieben Uhr starte ich beim Gasthaus Baumschlagerreith am Ende des Stodertals zur Wanderung am Dolomitensteig. Es ist ein wunderbarer heißer Tag. So brauche ich nicht viel Ausrüstung, einzig etwas zu Essen und genügend Wasser nehme ich mit auf die Berge.

Der Weg führt anfangs flach eine Forststraße entlang, bis der Weg nach einer viertel Stunde in den Wald hinein abweicht. Von hier aus geht es äußerst steil in Serpentinen aufwärts. Der Großteil des Weges liegt glücklicherweise im Schatten, so ist der Aufstieg nicht so anstrengend.
Kurze Zeit später ist der erste Aussichtspunkt erreicht, der einen herrlichen Blick auf das Tote Gebirge eröffnet.
Nun wird der Weg schwieriger und die Warnungen auf den Wegschildern zeigen ihre Berechtigung. Ständig verläuft der Weg entlang der steilen Wände, immer wieder mit Stahlseilen gesichert. An einer ungesicherten Stelle dürfte ein Teil des Hangs abgebrochen sein und nach ein paar tiefen Atemzügen springe ich über einen kleinen Abrund auf die andere rettende Seite.
Nach weiteren gesicherten und steilen Stellen bin ich froh, als ich eine Gumpenkaskade erreiche, deren frisches, kaltes Quellwasser zu einer kurzen Rast einladen.

Nach der Rast führt der Weg steil und gesichert noch etwa einer viertel bis halbe Stunde weiter, ehe ich endlich wieder einen Waldweg erreiche – das Schwierigste ist geschafft!
Kurz darauf führt der Weg aus dem Wald zu einer Geröllhalde, der ich ins Tal folge.
Etwa zehn Minuten bevor ich zurück zum Gasthaus komme, zweigt ein Weg zum (wenig spektakulären) Steyr-Ursprung, dem ich noch einen Besuch abstatte, ehe ich mir zurück beim Baumschlagerreith eine Erfrischung gönne und mich zurück auf den Heimweg mache.

 

 

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