Oberneukirchen – Linz

Die offiziell zweite Etappe des Salzsteigwegs von Oberneukirchen nach Linz war für mich die letzte des ersten Drittels. Somit ist die Route Sternstein – Hinterstoder offiziell beendet und ich kann mich auf die Planung der kommenden Alpenüberquerung konzentrieren.

Mit dem Postbus ging es von Linz nach Oberneukirchen. Obwohl es nicht regnete, konnte man sich vom Wetter durchaus mehr erwarten. Durch den Regen der vergangenen Tage war der Boden aufgeweicht und die Wiesen nass, weshalb nach gut zwei Stunden die Schuhe leider nicht mehr wasserdicht waren. Vielleicht muss ich mich für die Berge doch noch etwas besser rüsten…

Der Weg führte abwechselnd auf und ab gen Süden. Auf Feld- und Waldwegen erreicht man nach gut einer Stunde die Ruine Lobenstein, die bemerkenswert gut erhalten und wie ich glaube, auch noch immer bewohnt ist. Da ich den Weg hinter der Ruine nicht sehe gehe ich zurück zur Straße und folge wenig später einem Forstweg, der mich wieder zurück zur Route bringt. Im Wald haben sich einige kleine Bäche gebildet, die das Wasser, das vom Waldboden nicht mehr aufgenommen werden kann, talwärts führen – eine schlammige Angelegenheit.

Wald und Wiese wechseln sich ab, bis man zur Bundesstraße kommt, der man weiter nach Untergeng folgt, von wo aus man den Aufstieg zur Giselawarte auf dem Lichtenberg antritt. Etwa eine halbe Stunde vor dem Ziel erreicht man die Schönangerkapelle von der aus man rechts zur Eidenberger Alm gehen muss, wenn man wie ich einen Kontrollstempel braucht. Ist dies nicht der Fall, kann man den Weg gleich weiter zum Lichtenberg fortsetzen. Der „Gipfel“ ist knapp unter 1000 Meter und liegt im dichten Nebel. So fällt mir der Sender Lichtenberg, der gleich neben der Warte ist erst gar nicht auf, erst als ich direkt davor stehe. Auf den Ausblick von der Warte muss ich wegen des Nebels verzichten.

Von nun an geht es bergab. Nicht ganz 700 Höhenmeter bis nach Linz. Ich folge der Markierung durch den Ort Lichtenberg bis nach Urfahr an die Stadtgrenze von Linz. Hier folge ich der Straße zum Urfahrmarktgelände. Über die Nibelungenbrücke erreicht man den Hauptplatz von aus die nächste Etappe in Angriff genommen wird.

 

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