Erzherzog Johann Hütte – St. Peter am Kammersberg

Von der Erzherzog Johann Hütte wandern wir auf dem Römerweg etwa 5 Minuten zur Winkleralm, wo wir den Markierungen zur Mahdfeldalm folgen. Ist diese erreicht, geht es in südlicher Richtung einen breiten Weg eben dahin. Nach einer Weiler zweigt der Pfad erneut ab und führt über Almböden und durch Gestrüpp den Berg hinauf.
Etwa eine Stunde vor der Haseneckscharte bietet sich die Möglichkeit auch den Hochstubofen als Überschreitungroute zu wählen. Da es aber ein sehr heißer Tag werden soll und mein Tagesziel noch weit entfernt ist, entscheide ich mich dagegen.
Von der Haseneckscharte aus eröffnet sich einem ein herrlicher Ausblick zu den Schladminger Tauern, zum Sölktal, ins Tal des Eselsbergbaches und bei guter Fernsicht bis zum Grimming und Dachstein.
Nach einer kurzen Rast machen wir uns an den Abstieg. Der Weg führt steil in Serpentinen zum Talschluss. Den Bach überqueren wir, sobald wir ihn erreichen und folgen ihm am rechten Ufer bis zur Hölzlerhütte und zur (geschlossenen) Neunkirchner Hütte.
Nun folgt der mühsame Teil der Etappe. Auf Schotterwegen geht es nun ständig leicht bergab den Eselsbergbach entlang. Dabei kommen wir immer wieder an Hütten vorbei. Nach etwa zwei Stunden ist der Ort Hintere Pöllau erreicht. Der Bundesstraße, die wir nun erreichen, folgen wir rund eine viertel Stunde in westlicher Richtung und verlassen diese wieder bei der Markierung zum Gasthof Trattner. So können wir das letzte Stück des Weges abseits der Straße genießen und erreichen endlich St. Peter am Kammersberg.

 

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