Hinterstoder – Höss

Wegen anhaltender Knieschmerzen muss ich vorerst auf Wanderungen verzichten. Zeit also für eine Mountainbike-Tour. Diesmal hat es mich nach Hinterstoder verschlagen, auf die Höss, die ich vom Skifahren her ausreichend kenne, aber weniger von der Schneefreien Seite.

Während in Linz noch eine dichte Nebeldecke die Aussicht trübte, zeigte mir ein Blick auf www.hiwu.at, dass auf der Höss bereits die Sonne schien. So verzögerte ich meinen Aufbruch nicht länger und fuhr umgehend los. Nach gut einer Stunde war ich in Hinterstoder angekommen, montierte mein Rad und machte mich auf den Weg. Dieser führte, vom großen Parkplatz weg, erst einige Meter die Straße zurück, bis die Höss-Panorama-Straße rechterhand abzweigte. Die folgenden zehn Kilometer ging es ging es die asphaltiere Straße bergwärts. Nach gut der Hälfte der Strecke brach ich durch die Wolkendecke und der Blick auf den Nordteil des Toten Gebirges wurde frei – herrlich!

Auf der Höss angekommen, gönnte ich mich erstmal eine kurze Jausenpause, genoss die Sonne und machte mich dann auf den angenehmeren Rückweg über Stock und Stein. In östlicher Richtung, an den Hütten vorbei führte der Schotterpfad, der noch vom Regen des Vortages durchnässt war. Immer wieder leicht bergauf- und ab, durch den Wald ging es, vorbei an den Lifttrassen und den Pisten des Skigebietes. Als ich dieses hinter mir gelassen hatte, kam ich zur „heikleren“ Stelle der Tour. Einen steilen Schotterweg, an dessen linker Seite es steil mehrere hundert Meter in die Tiefe ging. Vorsicht war also geboten, doch auch diese Passage war natürlich schnell überwunden und so ging es immer weiter in Richtung Tal.
Beim Schafferteich legte ich eine Pause ein und genoss, die herrliche Atmosphäre, bevor ich mich wieder auf machte in Richtung Hinterstoder, dass ich nach insgesamt 4 Stunden (3 Nettostunden) erreichte.