Linz – St. Florian

Der Weitwanderweg 06 – Mariazeller-Weitwanderweg Oberösterreich beginnt bei der Basilika am Pöstlingberg, dem Hausberg der Linzer. Wenn gewünscht, kann man also von Linz-Urfahr aus auf den Pöstlingberg wandern, jedoch ist eine Fahrt mit der Pöstlingbergbahn ein kleines Erlebnis, auf das man nicht verzichten sollte.

Die Fahrt mit der Pöstlingbergbahn beginnt am Linzer Hauptplatz und führt über mehrere Stationen in rund einer viertel Stunde auf den Pöstlingberg. Dort angekommen geht es weiter zu Pöstlingbergkirche, an deren Außenmauer auch das Hinweisschild zum Mariazeller-Weitwanderweg angebracht ist. Auf dem Weg zurück nach Linz kommt man an einem Kiosk vorbei, rechts davon befindet sich eine Aussichtsplattform, die bei Schönwetter eine herrliches Panorama über Linz bietet.

Wir setzen unseren Weg zurück zur Pöstlingberg-Bahnstation fort, überqueren die Schienen und folgen dem Weg entlang der Schienen. Schon bald erreicht man die Hinweis tafel zum Stadtwanderweg Nr. 2, diesem folgen wir. Wir passieren den Soldatenfriedhof und kommen am Pentrium vorbei, ehe wir in die Knabenseminarstraße einbiegen. Dieser folgen wir bis zur Nibelungenbrücke und kommen so wieder zum Hauptplatz. In östlicher Richtung vorbei am Alten Rathaus folgen wir der Rathausgasse und gelangen so zum Pfarrplatz und zur Stadtpfarrkirche Linz. Weiter in Richtung Süden erreichen wir in der Domgasse den Alten Dom. Entlang der Landstraße in südlicher Richtung kommen wir sowohl bei der Ursulinenkirche als auch bei der Karmelitenkirche vorbei. An der Mozartkreuzung (Landstraße/Mozartstraße) sehen wir in westlicher Richtung den Mariä-Emfpängnis-Dom, der jedenfalls einen kurzen Abstecher wert ist, denn es ist die größte Kirche Österreichs und (geschummelt) auch die höchste.

Da sich auf dem weiteren Weg bis nach Ebelsberg außer der Herz-Jesu-Kirche keine nennenswerten Sakralbauten befinden und der Weg bis nach Ebelsberg sehr monoton ist, besteht die Möglichkeit mit der Straßenbahnlinie 2 bis nach Ebelsberg zu fahren und dort den Weg per pedes fortzusetzen. Nach dem „Zentrum“ Ebelsberg halten wir uns bei der Weggabelung links (Richtung St. Florian) um kurz später beim Friedhof Ebelsberg nach rechts abzubiegen. Unter der Autobahnbrücke geht es links weiter, nun endlich nicht mehr auf Asphalt, sondern auf einem Feldweg.

Nun ist es auch nicht mehr weit und nur rund eine Stunde später, vorbei am Gasthaus „Zur Hölle“ erreichen wir schlussendlich das Stift St. Florian, Heimat der Florianer Sängerknaben und den Endpunkt der ersten Etappe.